Erkenntnisse

Forscher belegen mit ihren Studien immer wieder gesundheitsschädigende Wirkungen der Funkstrahlung.

Metastudie belegt Gesundheitsschädlichkeit: Die Auswertung von 2000 Studien durch die BioInitiative Working Group ergab durchgehend Beweise der Gesundheitsschädlichkeit. Auf dieser Grundlage gab die Europäische Umweltagentur (EUA) eine Warnung heraus, in der sie das Gefahrenpotential der Mobilfunktechnologie mit Asbest und PCB verglich.

Blut-Hirn-Schranke: Die Salford-Studien (Universität Lund, Schweden) weisen potentielle Gehirnschädigungen durch die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch Handystrahlung nach. Prof. Salford prognostiziert mögliche frühe Demenz und Alzheimer.

Erschöpfung: Nachgewiesen ist, dass die elektromagnetischen Felder (EMF) zu oxidativem Stress in den Zellen durch die Erzeugung zellschädigender Freier Radikale führen. EMF beeinträchtigen dazuhin die Energieproduktion (ATP) der Zelle. Diese toxische Kombination kann zu vielfältigen Krankheiten führen, von Erschöpfung bis hin zu DNA-Schädigungen.

Kopfweh bei Kindern: Der Zusammenhang von EMF-Strahlung und Kopfschmerzen wurde in der Mobilfunkstudie des Schweizer Bundesamtes [1.420 KB] (2006) als wahrscheinlich und konsistent eingestuft.

Spermienschädigung: Die Österreichische Ärztekammer warnt: „Das Handy in der Hosentasche oder SMS unter der Schulbank versenden, könnte die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und sollte daher unterlassen werden“. Sechs Studien wurden allein 2007 dazu veröffentlicht. >>

Embryonenschädigung: Eine griechische Studie (Magras 2008 [26 KB] ) warnt: Schwangere Frauen sollen sich dieser Strahlung nicht aussetzen.

Krebsgefahr und Tumore : Die REFLEX-Studie deutet ein erhöhtes Krebsrisiko durch den Nachweis von DNA - Strangbrüche nach. Die UMTS –Studie (2007, Univ.Wien) ergab, dass das gentoxische Potential der UMTS - Handystrahlung 10-mal größer ist als bei GSM. Diese Studienergebnisse wurden in der Zwischenzeit mehrfach bestätigt.

Erhöhte Krebsgefahr in Sendemastnähe: Die Nailaer-Ärzte-Studie (2004) ergab, dass sich der Anteil von neu aufgetretenen Krebsfällen bei Patienten, die während der letzten zehn Jahre in einem Abstand bis zu 400 Meter um Mobilfunksendeanlage gewohnt hatten, gegenüber dem über 400 Meter entfernten Bereich von 1994 bis 2004 verdoppelt und von 1999 bis 2004 sogar verdreifacht hat. Das Alter, in dem diese Patienten an Krebs erkrankt sind, war durchschnittlich 8,5 Jahre jünger als im 400 Meter entfernten Bereich.

Zitat

„Mobilfunkwellen bringen die Gehirnströme aus dem Lot. Wir fanden nach nur 20 bis 40 Sekunden Einwirkung außergewöhnlich langsame Gehirnwellen, die lange über die Expositionszeit hinaus anhielten. Bei Kindern war der Effekt noch deutlicher als bei Erwachsenen.“
Prof. Dr. A. V. Kramarenko, Charkow, 2003

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